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14- 26
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Nach der bei schönstem Wetter praktizierten Basler Fasnacht trafen
sich an diesem nassen Weekend 10 trotzdem gut gelaunte SMCC/EiWi
Aktivmitglieder
mit Begleitung und 2 „Solisten“ zur Jubiläumsfahrt am Basler
Rheinhafenbecken
1. Bis sich alle an Bord befanden war der erste Kälte- und
Nässe-Schock
nach Bezug der Kabinen jedoch bald überwunden.
Fröhlich liessen wir uns bei einem von der Clubkasse offerierten
Apéro von der Boots-Besatzung willkommen heissen und bald schon
dröhnte der kräftige Dieselmotor und schob uns auf den
offenen
Rhein. Wir sahen überall Wasser, ringsum, oben und unten! Und wir
gewöhnten uns auch an das Nass, indem die Gläser häufig
gefüllt und geleert wurden. Maya Huber wurde zum ..-Geburtstag ein
Blumenarrangement überreicht und damit hatten wir uns auch bereits
den Apéro für den Sonntag gesichert.
Schon bald erreichten wir die Kembser-Schleuse und trotz Regen wurde
die Schleusung auf dem Deck interessiert mitverfolgt. Unterhalb von
Kembs
wurde nun dem Rhein-Rhone-Kanal zugesteuert und gemächlich ging
die
Fahrt weiter durch das Elsass. Die Zeit verging nun wie im Flug und
unsere
Schiffsmannschaft bat zum Mittagsmahl. Ei, wie schön doch die
Tische
gedeckt waren! Und so konnte es nicht überraschen, dass wir nun
kulinarisch
verwöhnt wurden. Natürlich gehörte dazu auch ein guter
Tropfen,
schliesslich konnte niemand bei diesem Wetter trocken zu Tisch sitzen.
Durch eine abwechslungsreiche Landschaft gings „bachab“ und nach
weiteren
Schleusen und ein paar Brückendurchfahrten erreichten wir am
frühen
Nachmittag unser Ziel Mulhouse. Gekonnt legte unser Bootsführer im
Hafen sein Schiff an und wir machten uns für den Landausflug, mit
Schirm und Regenjacke, bereit. Eine grössere Gruppe wurde mit
einem
Privat-Bus zum Automuseum der Gebr. Schlupf gefahren, eine kleinere
Gruppe,
meist Frauen, besuchten das bekannte Stoffdruck-Museum. Beeindruckt von
so vielen Autos, vor allem die Sammlung der Bugattis, kamen die
Männer
zurück, die Frauen schwärmten von den schönen Stoffen
welche
gezeigt wurden.
Schon bald jedoch war Zeit uns gesellschaftsfähig in die
Sonntagsgarderobe
zu stürzen, denn das Abend-Dinner war angesagt. Nun ist dazu
einfach
ein Kompliment an den Schiffskoch angebracht. Wir wurden, wenn schon
nicht
vom Wetter, so doch von der Küche verwöhnt. Zwischen
Hauptgang
und Käsebuffet gab Werni Metzger eine kurze Zusammenfassung
über
einige interessante und wichtige Daten und Geschehnisse im
50-jährigen
Vereinsleben des SMCC bekannt. Daraus war ersichtlich, dass unser Hobby
nicht immer nur Freude brachte, viel Arbeit steckte jeweils dahinter
unsere
Anlage in gutem Betriebszustand zu halten. Vielfach blieb dann
zeitweise
der Erfolg an den Rennen leider zurück. So haben wir zum Abschluss
dann auf die neue Rennsaison zuversichtlich angestossen. Das
Käsedessert,
und anschliessend noch als Krönung ein Stück Apfelstrudel
beendeten
unser Mahl. Noch lange wurde gefachsimpelt, gelacht, getrunken und
Hoffnungen
auf die Rennen und EM in Oerebro geschürt. Kurz nach Mitternacht
legten
sich jedoch auch die letzten aufs Ohr, und es regnete immer noch
pausenlos.
Um 8 Uhr war schon wieder Essen angesagt, Frühstück! Dabei
hatten wir noch nicht mal das Abendessen richtig verdaut. Doch das
Buffet
liess kein Kneifen zu, und so liessen wir uns auch gerne
verwöhnen.
Jede und Jeder langte wieder kräftig zu und zeigten damit unsere
Wertschätzung
an die Schiffsküche. Leider war das Wetter immer noch wie gehabt,
d.h. Regen, nichts wie Regen. Obwohl auch in Basel mit Regenwetter
gerechnet
werden musste, startete unser Skipper zur Heimfahrt. Inzwischen
wurden
die letzten Schönheitstests unserer weiblichen Mitfahrer gemacht,
die Kabinen aufgeräumt und gepackt. Zum Zeitvertreib huldigten
dann
einige Frauen dem „Tschau Sepp“ oder erzählten über die
Erfahrungen
mit den schmalen Betten. So war herauszuhören, dass wohl alle, je
nach dem besser oder schlechter, geschlafen haben. Teilweise mit noch
verträumten
Blick liessen wir die Landschaft wie im Film dahingleiten, passierten
wiederum
die 1. Schleuse und schon wieder war Apéro-Zeit. Gerne prosteten
wir Maya zu und genossen den süffigen Weissen. Naturgemäss
folgte
dann das Mittagsessen. Ja, was heisst hier Mittagessen? Geschlemmt
wurde
wieder und dem Weinkeller zu Leibe gerückt. Also für
Schlankheitsbewusst
kann eine solche Reise nur Utopie sein. Eigentlich fehlte als
Krönung
nur noch das Mittagsschläfchen, doch dazu war die verbleibende
Zeit
zu kurz. Das Schiff durchfuhr bereits die Kembser-Schleuse und steuerte
Richtung Basler Rheinhafen.
Wir bestaunten noch das gekonnte Anlegemanöver im Hafenbecken
(es regnete halt immer noch in Strömen), zogen Jacken und
Mützen
an, duschen wollten wohl alle erst zu Hause und verabschiedeten uns von
der Schiffs-Crew, welche uns eine schöne Fahrt und gutes Essen
geboten
hat.
Kaum an Land wurde in Eile die Verabschiedung unter Schirmen
vorgenommen
(denn es goss aus allen Kübeln). Eine schöne
Jubiläumsreise,
50 Jahre SMCC, hat ein unvergessliches Erlebnis zurückgelassen.
Abschliessend
ein Dankeschön an den Organisator Heinz Bach und die Clubleitung
für
die Ermöglichung dieser Reise.
12.03.2001 Dr Basilisk
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