50 Jahre SMCC

SMCC Jubiläums-Weekend auf der MS Lorraine,

Basel – Mulhouse – Basel, 10./11. März 2001

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14- 26
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Nach der bei schönstem Wetter praktizierten Basler Fasnacht trafen sich an diesem nassen Weekend 10 trotzdem gut gelaunte SMCC/EiWi Aktivmitglieder mit Begleitung und 2 „Solisten“ zur Jubiläumsfahrt am Basler Rheinhafenbecken 1. Bis sich alle an Bord befanden war der erste Kälte- und Nässe-Schock nach Bezug der Kabinen jedoch bald überwunden.
Fröhlich liessen wir uns bei einem von der Clubkasse offerierten Apéro von der Boots-Besatzung willkommen heissen und bald schon dröhnte der kräftige Dieselmotor und schob uns auf den offenen Rhein. Wir sahen überall Wasser, ringsum, oben und unten! Und wir gewöhnten uns auch an das Nass, indem die Gläser häufig gefüllt und geleert wurden. Maya Huber wurde zum ..-Geburtstag ein Blumenarrangement überreicht und damit hatten wir uns auch bereits den Apéro für den Sonntag gesichert.
Schon bald erreichten wir die Kembser-Schleuse und trotz Regen wurde die Schleusung auf dem Deck interessiert mitverfolgt. Unterhalb von Kembs wurde nun dem Rhein-Rhone-Kanal zugesteuert und gemächlich ging die Fahrt weiter durch das Elsass. Die Zeit verging nun wie im Flug und unsere Schiffsmannschaft bat zum Mittagsmahl. Ei, wie schön doch die Tische gedeckt waren! Und so konnte es nicht überraschen, dass wir nun kulinarisch verwöhnt wurden. Natürlich gehörte dazu auch ein guter Tropfen, schliesslich konnte niemand bei diesem Wetter trocken zu Tisch sitzen. Durch eine abwechslungsreiche Landschaft gings „bachab“ und nach weiteren Schleusen und ein paar Brückendurchfahrten erreichten wir am frühen Nachmittag unser Ziel Mulhouse. Gekonnt legte unser Bootsführer im Hafen sein Schiff an und wir machten uns für den Landausflug, mit Schirm und Regenjacke, bereit. Eine grössere Gruppe wurde mit einem Privat-Bus zum Automuseum der Gebr. Schlupf gefahren, eine kleinere Gruppe, meist Frauen, besuchten das bekannte Stoffdruck-Museum. Beeindruckt von so vielen Autos, vor allem die Sammlung der Bugattis, kamen die Männer zurück, die Frauen schwärmten von den schönen Stoffen welche gezeigt wurden.
Schon bald jedoch war Zeit uns gesellschaftsfähig in die Sonntagsgarderobe zu stürzen, denn das Abend-Dinner war angesagt. Nun ist dazu einfach ein Kompliment an den Schiffskoch angebracht. Wir wurden, wenn schon nicht vom Wetter, so doch von der Küche verwöhnt. Zwischen Hauptgang und Käsebuffet gab Werni Metzger eine kurze Zusammenfassung über einige interessante und wichtige Daten und Geschehnisse im 50-jährigen Vereinsleben des SMCC bekannt. Daraus war ersichtlich, dass unser Hobby nicht immer nur Freude brachte, viel Arbeit steckte jeweils dahinter unsere Anlage in gutem Betriebszustand zu halten. Vielfach blieb dann zeitweise der Erfolg an den Rennen leider zurück. So haben wir zum Abschluss dann auf die neue Rennsaison zuversichtlich angestossen. Das Käsedessert, und anschliessend noch als Krönung ein Stück Apfelstrudel beendeten unser Mahl. Noch lange wurde gefachsimpelt, gelacht, getrunken und Hoffnungen auf die Rennen und EM in Oerebro geschürt. Kurz nach Mitternacht legten sich jedoch auch die letzten aufs Ohr, und es regnete immer noch pausenlos.
Um 8 Uhr war schon wieder Essen angesagt, Frühstück! Dabei hatten wir noch nicht mal das Abendessen richtig verdaut. Doch das Buffet liess kein Kneifen zu, und so liessen wir uns auch gerne verwöhnen. Jede und Jeder langte wieder kräftig zu und zeigten damit unsere Wertschätzung an die Schiffsküche. Leider war das Wetter immer noch wie gehabt, d.h. Regen, nichts wie Regen. Obwohl auch in Basel mit Regenwetter gerechnet werden musste, startete unser Skipper  zur Heimfahrt. Inzwischen wurden die letzten Schönheitstests unserer weiblichen Mitfahrer gemacht, die Kabinen aufgeräumt und gepackt. Zum Zeitvertreib huldigten dann einige Frauen dem „Tschau Sepp“ oder erzählten über die Erfahrungen mit den schmalen Betten. So war herauszuhören, dass wohl alle, je nach dem besser oder schlechter, geschlafen haben. Teilweise mit noch verträumten Blick liessen wir die Landschaft wie im Film dahingleiten, passierten wiederum die 1. Schleuse und schon wieder war Apéro-Zeit. Gerne prosteten wir Maya zu und genossen den süffigen Weissen. Naturgemäss folgte dann das Mittagsessen. Ja, was heisst hier Mittagessen? Geschlemmt wurde wieder und dem Weinkeller zu Leibe gerückt. Also für Schlankheitsbewusst kann eine solche Reise nur Utopie sein. Eigentlich fehlte als Krönung nur noch das Mittagsschläfchen, doch dazu war die verbleibende Zeit zu kurz. Das Schiff durchfuhr bereits die Kembser-Schleuse und steuerte Richtung Basler Rheinhafen.
Wir bestaunten noch das gekonnte Anlegemanöver im Hafenbecken (es regnete halt immer noch in Strömen), zogen Jacken und Mützen an, duschen wollten wohl alle erst zu Hause und verabschiedeten uns von der Schiffs-Crew, welche uns eine schöne Fahrt und gutes Essen geboten hat.
Kaum an Land wurde in Eile die Verabschiedung unter Schirmen vorgenommen (denn es goss aus allen Kübeln). Eine schöne Jubiläumsreise, 50 Jahre SMCC, hat ein unvergessliches Erlebnis zurückgelassen. Abschliessend ein Dankeschön an den Organisator Heinz Bach und die Clubleitung für die Ermöglichung dieser Reise.
 

12.03.2001 Dr Basilisk